GinkgoPedia
GinkgoLand.de
Täglich werden an uns viele Fragen zu unserem Unternehmen oder zum Ginkgo gestellt - kein Wunder, denn wir beschäftigen uns mit allen Fragen rund um den ältesten Baum der Erde seit mehr als 30 Jahren. Antworten auf häufig gestellt Fragen (FAQs) haben wir hier zusammengestellt.
Sollte eine Frage nicht enthalten sein, die gerade Sie sehr interessiert - hier geht es zum Kontaktformular. Fragen Sie - wir antworten.
Fragen + Antworten
![]() | Liefern sie auch größere Ginkgo Bäume ? |
GinkgoLand liefert Ginkgos in vielen Größen und in jedem Alter, d.h.: außer den von uns angebotenen Standardgrößen 20 - 30 cm, 40 - 50 cm, 90 cm bieten wir auch Bäume in den Größen 1,20 m ( im 6 Jahr ), 1,50 m ( im 7. - 8. Jahr ), 2,0 m ( im 9. Jahr ), bis hin zu Bäumen bis 3 m. Wir übernehmen auch auf Wunsch die Anlieferung und die Pflanzung ( incl. Gütesiegel und Anwuchsgarantie ). Gerne erstellen wir ihnen hierzu ein indiv. Angebot. Senden sie uns eine Mail über unser Kontaktformular.
![]() | Wir groß wird der Ginkgo biloba? |
Anders als die Zuchtformen ,,Louis" und ,,Troll", die nur ca. 1 cm pro Jahr an Wachstum zulegen wächst derGinkgo ca. 30 - 40 cm pro Jahr und hat auch Phasen ohne Zunahme des Wachstums. In diesen Wachstumsperioden bildet der Baum einen stärkeren Stamm und verfestigt seine Wurzeln. Ausgewachsen kann der Ginkgo eine Höhe von 25 - 30 m erreichen.
![]() | Kann man Ginkgo Bäume schneiden ? |
Generell gilt: Damit sich der Ginkgo bis zum nächsten Austreiben erholen kann, erfolgt der Schnitt während der Ruhephase. Dies ist in der Regel im Spätherbst oder vor Frühlingsanfang. Bei Temperaturen von minus fünf Grad Celsius sollte man die Astschere aber im Schuppen lassen. Der Grund: Bei Frost können Zweige abbrechen und den Baum schädigen.
Damit der Baum eine schöne Form bekommt, ist es am besten, pyramidenartig zu schneiden, d.h. die unteren Zweige werden weniger stark zurückgeschnitten als die oberen, so dass die Form zur Krone hin leicht spitz zuläuft. Beim Schneiden junger Bäume werden ebenfalls Fehler gemacht.
Hier gilt: den Schnitt immer so anlegen, daß wenn man den Ast schneidet, immer ca. 1 cm oberhalb einer Knospe abtrennen ( ähnlich wie bei einer Rose ). Sind sie Besitzer einer Zuchtform des Ginkgo sollten Sie darauf achten, daß die vorgegebene Wuchsform ( Kugel, Säule oder Pyramide etc. ) durch den Schnitt eingehalten wird.
![]() | Ist der Ginkgobaum winterhart ? |
Ginkgobäume sind in Mitteleuropa von Anfang an winterhart und äußerst anspruchslos in der Pflege. Der Baum sollte im Freiland ausgepflanzt werden. Er mag halbschattig bis sonnige Standorte und wasserdurchlässige Böden. Die Kulturanleitung Ginkgo finden sie im Auswahlfenster: Kulturtipps Ginkgo
![]() | Kann ich den Ginkgo im Kübel, am Balkon oder in der Wohnung halten? |
Ja - man sollte dabei aber einige Pfegenotwendigkeiten beachten. Bei einer Kübelhaltung am Balkon wählen sie einen halbschattigen Standort und befestigen sie den Stamm locker mittels eines Pflanzstabes. Nicht zuviel wasser geben - selbst während längerer Hitze- oder Trockenperioden max. 1 - 2 mal die Woche wässern ( kalkarmes Regenwasser ist optimal ). Der Ginkgo fühlt sich wohl, wenn er ihnen im Sommer dunkelgrüne Blätter zeigt. Sind die Blätter hellgrün dann ist die Wassergabe zu hoch. Im Herbst, wenn der Ginkgo die Blätter abgeworfen hat, nehmen sie den Kübel herein und überwintern diesen hell + kühl mit den anderen Balkonpflanzen. In der Wohnung gehalten empfielt es sich, den Baum nicht an einem Südfenster aufzustellen. Auch hier gilt: halbschattiger Standort - wenig Wasser. Bedenken sie: der Ginkgo möchte im Herbst sein Laub gelb färben und die Blätter abwerfen. Ermöglichen sie dem Baum das in der Form, daß sie den Baum im Oktober ca. 14 Tage an die frische Luft oder kühl stellen, damit er diesen Vorgang durchführen kann. Zum überwintern reicht es, wenn sie den Baum hell und kühl stellen - nicht wässern, vielmehr vielleicht 1 - 2 mal pro Monat den Stamm etwas erfrischen ( einsprühen ).
![]() | Wirft ein Gingko, als Zimmerpflanze gehalten, im Winter auch das Laub ab? |
Der Ginko ist eigentlich ein Freilandbaum, das heisst, dass er nur bei entsprechender Pflege und Haltung für´s Zimmer geeignet ist. Er braucht den Einfluss der vier Jahreszeiten. Ginkos sind laubabwerfend.
Fälschlicherweise halten viele Leute Ginkos die als Bonsai angeboten werden für Zimmerpflanzen, aber diese Bonsais gedeihen auf Dauer nur im Freien ( outdoor )
![]() | Gibt es auch nicht so große Ginkgo Bäume ? |
Wir bieten für Kübel, Steingarten oder kleine Gärten auch Mini-Ginkgos, als Zuchtform veredelt, an. Diese Ginkgos finden sie beschrieben in unserem Katalog: Urweltgarten.de. Diese Ginkgos sind etwa 20 - 50 cm hoch und wachsen pro Jahr etwa 1 - 2 cm, bis irgendwann eine Höhe von ausgewachsen etwa 80 cm - 1 m erreicht ist. Für diese Zuchtformen gelten die gleichen Pflegehinweise wie für die ,,normalen" Ginkgobäume. Diese Zuchtformen heißen Ginkgo ,,Louis" oder Ginkgo ,,Troll". Beide Zuchtformen sind im Freiland winterhart.
![]() | Wann blüht ein Ginkgobaum ? |
Der Ginkgo ist ein zweihäusiger Baum, d.h. es gibt männliche und weibliche Bäume. Beide Geschlechter können nach ca. 30 - 40 Jahren das 1. mal blühen.
![]() | Kann man Ginkgonüsse essen? |
Der weibliche Ginkgo kann nach ca. 30 Jahren das erste Mal Früchte tragen. Diese wachsen in einer Schale, die ähnlich wie bei Aprikosen aussieht. Diese Schale muß entfernt werden und es kommt ein pistazienartiger Kern zum Vorschein, der eigentliche Ginkgosamen ( Ginkgonuss ). In Asien als Delikatesse verzehrt, sind die Samen, wenn man diese dann von der Schale befreit und das braune, papierartige Häutchen entfernt hat eine interessante Verzehrsmöglichkeit, um ein antioxydatives Lebensmittel zu sich zu nehmen. Eiweiß, Stärke, viele Vitamine und eine cholesterinsenkende Säure machen die Nuss zu einer fettarmen Eiweißbombe, die sich hervorragend eignet um die tägliche Ernährung zu optimieren. Mehr zu den Inhaltsstoffen und zu Rezepten mit der Ginkgonuss erfahren Sie in unserem neuen Buch: Ginkgo - Naturkraft und Küche - bei uns im GinkgoLand Shop erhältlich.
![]() | Viele sagen der Ginkgobaum stinkt! |
Der weibliche Baum kann nach ca. 30 - 40 Jahren das erste mal einen Blütenstand entwickeln und das erste mal Früchte tragen. Diese Früchte haben die Größe und das Aussehen wie Mirabellen oder Aprikosen und beinhalten in der Mitte den eigentlichen Ginkgosamen. Die Schale dieser Früchte besteht zu über 80 % aus Fett. Wenn dann im Herbst diese Früchte zu Boden fallen und man diese nicht wegräumt vergammelt nach und nach diese Schale. Dieser Prozeß entwickelt einen beissenden Geruch, der an Büttersäure erinnert. Merke: am Baum riecht dieser Fruchtstand überhaupt nicht, d.h. wenn man die abgefallenen Früchte gleich entsorgt, riecht auch auf dem Boden nichts - im Gegenteil, man kann die Schale vor dem entsorgen der Früchte entfernen ( mit Gummihandschuhen ) und dann die zum Vorschein kommenden Samen zur Neuanzucht eines Ginkgo verwenden oder die sogenannten Nüsse auch zum Verzehr verwenden. mehr auf unserer Webseite: Ginkgomuseum.de
![]() | Kann ich die Blätter des Ginkgos essen ? |
Man kann die Blätter des Ginkgos essen, wenn man einige Punkte beachtet. Pflücken solange die Blätter noch grün sind ( Juli/August ). Stile entfernen und die Blätter gründlich abwaschen. Entweder als frisches Blatt essen oder trocknen und einem Tee beifügen. Blätter bei begonennener Herbstfärbung nicht mehr verwenden. Es gilt: Maß halten - bis zu 1 - 2 Blätter täglich
![]() | Wie funktioniert das mit den Ginkgosamen ? |
Die Pflege- und Kulturtipps für Ginkgosamen finden sie auf unserer Startseite im Auswahlfenster: Kulturtipps Ginkgo [Mehr]
![]() | Ich habe Probleme bei der Keimung des Ginkgosamens |
Es kann natürlich immer einmal vorkommen, daß der Samen nicht so keimt wie man sich das vorstellt, d.h. wenn sie unseren Ansaattipps folgen sollte kaum etwas schief gehen. Die Qualität der von uns angebotenenen frischen Samen ist so ausgewählt, daß meist die geprüfte Keimquote bei über 70-80 % liegt. Parallel zu den vorgenommen Auslieferungen werden immer Testansaaten angelegt und mit Fotos belegt, die eine optimale Beurteilung ermöglichen. Auf unserer Startseite haben wir die aktuelle Ansaatanleitung für Ginkgosamen hinterlegt. Wichtig ist: für jede Keimung brauchen sie Wärme, Feuchtigkeit und Licht ( meist reicht die Fensterbank nicht ). Zwischenzeitliche Austrocknung verhindern. Viel Erfolg [Mehr]
![]() | Keimen Ginkgosamen im Winter? |
Wir wissen aus der Ferne nur sehr schwierig wo sie die Samen aufgestellt haben oder welche sonstigen Maßnahmen entsprechend der Jahreszeit getroffen wurden, um die Ginkgos zum Keimen zu bringen.
Unser Rat:
Im Winter ist es immer etwas schwieriger die Samen kurzfristig zum Keimen zu bringen, da offene Türen oder sonstiger Zug im Raum oder die Aufstellung auf der Fensterbank die Ansaat empfindlich stören können.
Wichtig ist, die Samen durchgängig warm und hell, sowie feucht zu halten. Durch die durchgängige Feuchtigkeit ist es im Winter wichtig keinesfalls irgendwelche Kälte oder Zug, auch nicht kurzfristig an das Keimsubstrat kommen zu lassen, sonst verlängert sich die Keimung entsprechend und kann das Ergebnis verschlechtern.
Alle Tipps und Infos sind getestet und bewährt und deshalb geben wir diese gerne an Sie weiter.
![]() | Muß ich den Ginkgobaum düngen ? |
Normalerweise nicht, denn er ist sehr pflegeleicht. Er bevorzugt halbschattige bis sonnige Standorte und nur wenig Gießwasser ( kalkarmes Regenwasser ). Staunässe oder wasserundurchlässige Böden sind nicht sehr vorteilhaft für ein problemloses Wachstum.
![]() | Wird eine Zuchtform ein Schattenspender ? |
1. eine Züchtung des Ginkgo würden wir nicht empfehlen, da diese Bäume meist nur sehr langsam wachsen und als Schattenspender daher nicht so gut geeignet sind ( obwohl die Wurzelbildung hier nicht ganz so massiv ist )
2. wir empfehlen einen orig. Ginkgobaum zu pflanzem, wächst pro Jahr ca. 30 - 40 cm und hat immer ein dichtes Blattkleid, außerdem kann man sich den Baum auch im Herbst auf den Standort bezogen zurechtschneiden ( am Stamm und den Ästen )
![]() | Wie wurzelt ein Ginkgo ? |
1. die Wurzeln des Ginkgo sind unterschiedlich dick und sehr dicht, da er hier zunächst Wasser und Mineralien sammelt und sich von dort auch während längerer Trockenheit selbst versorgt ( Ginkgo als Jungbaum wenig wässern - später gar nicht mehr )
2. die mit zunehmenden Alter kräftiger werdende Hauptwurzel des Ginkgo geht je nach Größe schon im Laufe der Jahre weiter als 1,20 tief, obwohl der Ginkgo nicht ein spezieller Pfahlwurzler ist
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